HEIZEN GEHT HEUTE ANDERS !

Alles was Sie über Strahlungsheizungen (Infrarot) wissen sollten:

  • Die Wissenschaft bezeichnet alle Heizungen mit einem Anteil von mehr als 50 % Infrarotabgabe als Strahlungsheizung.

Jedoch ist zu beachten, dass der Wirkungsgrad einer Strahlungsheizung proportional zum Anteil der Infrarotabgabe bestimmt wird.

Je mehr Infrarot desto höher der Wirkungsgrad.

Je höher der Wirkungsgrad desto geringer die Verbrauchskosten.

  • Elektrizität wird zu 100 % in Wärmeenergie umgewandelt.
    Wärmeenergie kann nur in Konvektion oder Infrarot abgegeben werden.
    Bei einer Strahlungsheizung wird von der Wissenschaft der Anteil der Konvektions-wärme als Verlustwärme spezifiziert.
  • Fehlende Insolation bei Strahlungsheizungen führt zu enormen Verlusten die in Konvektion münden.
  • Durch schlechte oder nicht isolierte Strahlungsheizungen wird das dahinter liegende Mauerwerk massiv erwärmt. Das führt zu einem lt. Wissenschaft bezeichneten Kamineffekt, der den Konvektionsanteil und das aufwirbeln von Staub erhöht.
  • Eine gute Isolation führt zur Reduktion der Verluste auf der Rückseite die in Konvektion münden.
    Gleichzeitig wird durch die Reduktion der Verlustwärme (Konvektion), die Abgabe von Infrarot über die Vorderseite (Trägermaterial) erhöht und der Wirkungsgrad gesteigert.
  • Strahlungsheizungen mit einer Glasoberfläche haben durch die natürlichen Materialeigenschaften des Glases den höchsten Wirkungsgrad im Vergleich zu anderen Materialien.
    Umso höher der Anteil von Quarz im Glas ist, desto höher ist die Abgabe von Infrarot.
  • Die höchste Effizienz bei Strahlungsheizungen mit einer Glasoberfläche wird in einem Temperaturbereich von 120°C - 150°C erreicht.
  • Umso mehr Infrarot von einer Strahlungsheizung abgegeben wird, desto mehr direkte Erwärmung von Materie erfolgt.
  • Bei der Auslegung einer Strahlungsheizung ist besonders darauf zu achten, dass genügend Kapazität (Leistung) bereitgestellt wird, um effizient und kostengünstig zu heizen.
  • Bei nicht ausreichend installierter Kapazität (Leistung) wird es schwer gegen die vorhandene Feuchtigkeit in den Materien anzugehen und eine Austrocknung herbei zu führen.

    Die Folge ist das die Infrarotheizungen eine längere Laufzeit benötigen und dadurch ein höherer Verbrauch entsteht.


HEIZEN GEHT HEUTE ANDERS !

Alles was Sie über Strahlungsheizungen (Infrarot) wissen sollten:

  • Durch die Erwärmung und Austrocknung der Materien auf unter 4 % Feuchtigkeit wird die Isolationsleistung (Dämmeigenschaft) Ihres Mauerwerkes um 50 % erhöht.
  • Die Intensität der Strahlungswärme sollte auf Ihr persönliches Wärmeempfinden abgestimmt sein.

    Infrarotwärme ist ähnlich der Wärme eines Feuers (Glut des Feuers).

    Diese Wärme kann als sehr angenehm aber auch als zu intensiv empfunden werden.

    Die Intensität der Wärme kann durch Veränderung der Temperatur, der Leistung und der Größe der Flächen auf Ihr persönliches Empfinden abgestimmt werden.
  • Bei einem Betrieb über ein Thermostat ist die richtige Positionierung entscheidend.

Das Thermostat sollte nicht direkt von Infrarot bestrahlt werden, da sonst die Infrarotwärme das Thermostat beeinflusst. Tatsächlich soll das Thermostat die Lufttemperatur messen.

 

Alles auf einen Blick:

  • Der Wirkungsgrad einer Strahlungsheizung steht im direkten Verhältnis zur Abgabe von Infrarot.
  • Eine schlechte oder fehlende Isolation führt zu enormen Verlusten in Konvektion.
  • Durch eine Glasoberfläche wird die Abgabe von Infrarot erhöht.
  • Glas arbeitet am Effizientesten in einem Temperaturbereich von 120°-150° C.
  • Durch die Austrocknung über Infrarot auf unter 4 % Wandfeuchtigkeit erhöhen Sie die Isolationsleistung ihres Mauerwerks um 50%.
  • Zukunftssicher durch erneuerbare Energien.